Die Vogelfeder in der Wildnispädagogik

 

Schön ist sie, diese Vogelfeder, nicht wahr?

  • Welcher Vogel hat sie verloren?
  • Und warum eigentlich?
  • Wurde der Vogel gefressen?
  • Oder hat er die Feder einfach so verloren?
  • War es ein männlicher oder weiblicher Vogel?
  • Jung oder alt?
  • Wo im Federkleid des Vogels fehlt nun diese Feder?
  • Wie sieht der Vogel eigentlich aus?
  • Was frisst er?
  • Wo schläft dieser Vogel?

Du erkennst wohl schon, dass aus einer gefundenen Feder viele Verbindungen zur Natur und Wildnis aufgebaut werden können.
Dabei gibt es eine Menge zu entdecken und zu erfahren.

Unplanbare Natur in der kommt was eben kommt

Die Vogelfeder kann Jemand aus Deiner Gruppe finden oder nicht.
Es ist nicht wirklich planbar.
Sie ist entweder da oder eben nicht.

Klar könntest Du diese Feder im Lehrsaal präsentieren und diese und andere Fragen stellen. Doch es wird nicht die selbe Wirkung erzielen.
Denn es macht einen Unterschied, ob Jemand die Feder gefunden hat und diese stolz und/oder voller Begeisterung herzeigt.
Zaubert der Lehrer irgendeine Feder aus dem Hut wirkt das eben wie klassischer Unterricht.
Der erfahrene Naturmentor oder Wildnispädagoge weiß das und wird daher das Unplanbare suchen und nehmen was kommt.